Hardware

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Hardware ist der geglückte Versuch, die Fehler der Software zu erahnen, vorhandene Irrtümer zu optimieren und zu speichern und mit ständig wachsender Geschwindigkeit zu produzieren. Es gilt

Swansons Prinzip des prelusiven Programmierens
Jede gegebene Hardware wird lernen, die Fehler der Software zu emulieren, und zwar binnen einer Stunde nach ihrer Beseitigung.

Hardware zerfällt in Computer, Eingabegerät, Drucker, Massenspeicher und andere in Silizium geätzte Heimtücke sowie in dem Moment, in dem sie benutzt werden soll.

Hardware ist aus Sicht des Anwenders dazu da, analog der gestellten Aufgabe einwandfrei und mit höchstmöglicher Geschwindigkeit so viele Fehler hervorzubringen, dass in kürzestmöglicher eine grösstmögliche Anzahl von nicht mehr zu korrigierenden Schäden auftritt.

Für Programmierer und Hersteller hingegen ist Hardware dazu da, analog der gestellten Aufgabe einwandfrei und mit höchstmöglicher Geschwindigkeit so viele Fehler hervorzubringen, dass in kürzestmöglicher Zeit eine grösstmögliche Anzahl von nicht mehr zu korrigierenden Schäden auftritt.

Doppelgesetz von der komplexen Hardware
Komplexe Systeme neigen zu komplexen Fehlern
Einfache System hingegen neigen zu komplexen Fehlern
Erste Erweiterung
Neue System produzieren neue Fehler

Zweite Erweiterung
Neue Systeme wiederholen ihre neuen Fehler

Dritte Erweiterung:
Alte System produzieren neue und alte Fehler

Schlussfolgerungen:
Komplexe Systeme neigen dazu, ihr eigenes Funktionieren zu behindern
Computer funktionieren nur deshalb, damit sie Fehler produzieren können
Systeme neigen zum Wachstum und werden dadurch anmaßend

Die abteilungsspezifische Ableitung
Willst du in deiner Abteilung eine permanente Ausrede für eigene Fehler haben, dann rüste sie mit Computern aus.

Erster Gegensatz von digitaler und analoger Logik:
Menschen, die mit Computern arbeiten, verhalten sich nicht so, wie der Computer verlangt, dass sie sich verhalten sollen.

Zweiter Gegensatz von digitaler und analoger Logik:
Menschen werde sich dann und nur dann vernünftig verhalten, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind.

Dritter Gegensatz von digitaler und analoger Logik:
Systeme, die idiotensicher sind, werden auch nur von Idioten bedient.

Gegensatz von digitaler und digitaler Logik
Computer, die mit anderen Computern zusammenarbeiten, verhalten sich nicht so, wie die anderen Computer verlangen, dass sie sich verhalten sollen.

Das Assembly-Axiom
Alles, was einmal zusammengesetzt ist, fällt früher oder später auseinander.

Verschärfungen
Alles fällt früher auseinander
Es sucht sich dazu den ungünstigsten Zeitpunkt aus
Alle unbeseelten Gegenstände können sich gerade soweit bewegen, dass sie einem im Weg stehen
Letzteres gilt insbesondere für CD-ROM-, ZIP- und Disketten-, aber auch für Alertboxen

Allgemeine Reparaturgesetze:
Wenn du das kaputte Teil entdeckt hast, fehlt dir das entsprechende Werkzeug, um es auszubauen.
Wenn du es ausbauen kannst, muss der Computerhändler es an den Hersteller schicken
Wenn der Händler es auf Lager hat, ist der Austausch unnötig
Die Reparaturkosten lassen sich daraus errechnen, dass man den Reparaturkostenvoranschlag und den Preis für ein neues Gerät jeweils mit zwei multiplizierst und den höheren der beiden Werte nimmt.
Ein von Händler geliefertes Ersatzteil ist in deinem Computer nicht mehr lauffähig
Das reparierte Teil ist nach dem Wiedereinbau ebenfalls nicht mehr lauffähig
Handelt es sich bei einem Reparaturausfall um eine Festplatte, dann wirst du die darauf gespeicherten Daten nie mehr wiedersehen.

Ausnahme vom siebten Reparaturgesetz
Du wirst lediglich das Inhaltsverzeichnis der Festplatte wiederherstellen können, um zu sehen, was dir alles verloren gegangen ist.

Gesetz von der selektiven Gravitation
Ein aus der Hand fallendes Werkzeug fällt immer so, dass es den grösstmöglichen Schaden anrichtet.

Das Zeitdilemma der Hersteller
Kündigst du ein Produkt zu früh an, dann haben es längst alle vergessen, wenn es endlich erscheint
Kündigst du es zu spät an, dann ist die Konkurrenz mit einem gleichartigen Produkt schneller
Es ist immer zu früh oder zu spät
Folgen (auch "Psions Desaster" genannt):
Neuerscheinungen werden immer früher angekündigt, spätestens jedoch sechs Monate vor Fertigstellung des ersten Prototyps
Produkte erscheinen immer nach dem angekündigten Erscheinungstermin, frühestens jedoch sechs Monate nach der Ankündigung
Bis ein Gerät tatsächlich erhältlich ist, ist es veraltet
Die tatsächliche Markteinführung eine Produkts erfolgt immer nach der Ankündigung der Nachfolgegeneration von Seiten der Konkurrenz
Logische Konsequenz
Irgendwann werden sämtliche Hersteller dazu übergehen, Produkte nur noch anzukündigen, um sich Entwicklungs- und Produktionskosten zu sparen.

Franz' Optionalgesetz
Wenn ein Hersteller sagt, sein Gerät habe diese oder jene Option, so heisst das nur, dass der Hersteller bewusst eine wichtige Leierplatte weggelassen hat, damit du sie dir zusätzlich kaufen musst.
Die Erweiterung wird mehr kosten als das eigentliche Gerät
Die Erweiterung wird funktionieren, allerdings nicht bei dir
Wenn du dein Computersystem irgendwann einmal verkaufen willst, wirst du die Erweiterung nicht los

Udos Bastelerkenntnisse
Ein elektronisches Gerät auseinander zu bauen ist einfach
Es wieder so zusammenzubauen, dass es hinterher noch funktioniert, ist unmöglich
Dagegen treten hilft nur bei anderen